Bibelkreis – Die frohe Botschaft für sich deuten – Neuer Termin

„Das Evangelium lädt vor allem dazu ein, dem Gott zu antworten, der uns liebt und uns rettet – ihm zu antworten, indem man ihn in den anderen erkennt und aus sich selbst herausgeht, um das Wohl aller zu suchen.“ (EG 39)

Was die frohe Botschaft Jesu Christi für mein Leben bedeutet, wollen wir zusammen in einem sich regelmäßigen, für alle offenen Bibelkreis herausfinden. Dafür treffen wir uns am 21.08.18  um 19.15 Uhr für ein bis anderthalb Stunden in der Liebfrauenkirche. An diesem Termin besprechen wir auch den Termin für den nächsten Monat.

Kurzinfo: Bibelkreis, 21.08.18  um 19.15 Uhr in der Liebfrauenkirche. Weitere Infos bei Olli Berkemeier: 02361949420 ; olivermlinarzik@googlemail.com.

Tag 15: Granon – Recklinghausen. Der letzte Bericht

Nach der Besichtigung von Burgos ging es dann in die letzte Unterkunft in Granon. Das Hostel, im Umbau faszinierte durch eine Mischung aus modernen Bädern und abblätterner Farbe in den Schlafräumen. Ausserdem beherberget es Dauergäste, die Famile der Herbergsbesitzer und Pilger. In Granon konnte noch einmal entspannt und sorteriert werden bevor es auch die lange Fahrt in die Realität ging. In 19 Stunden ging es wieder durch die Nacht nach Recklinghausen.  Die Jakobsweg-Tour 2018 ist damit beendet, aber die Geschichten werden wohl noch lange in den Köpfen der Pilger bleiben.

Als letztes sollen Dankeswort stehen:

Großen Dank an Elisabeth Beckmann, die ihr privates Auto zur Verfügung gestellt hat. Ohne wäre die Fahrt in dieser Form nicht Zustande gekommen.

Einiges Material wurde an unterschiedlichen stellen ausgeliehen, daher danke an das Materiallager Liebfrauen, das Sauerlandlager, die Messdiener Liebfrauen und Matthias Kirchhoff.

Danke auch an Torsten Ferge der die Endredaktion und das Layout der Berichte aus Deutschland erarbeitete.

Gefördert wurde die Fahrt durch die Jugendstiftung Weitblick, die Stiftung Liebfrauen und dem Bistum Münster.

Das Dorf Granon von der Herberge aus.
Ein Panorama über die Region „La Rioja“
Das Hostel in Garnon

 

Tag 14: Burgos – auf dem Rückweg

Heute konnten die Pilger nicht ausschlafen. Kurz nach acht ging es auf die Autobahn 522 km von Santiago zurück nach Burgos. Hier wird die Rückfahrt zum Sightseeing unterbrochen. Auf diese Weise wird die Rückfahrt am Samstag nicht ganz so lang . Burgos liegt am Jakobsweg (wurde aber an Tag 3 übersprungen) und ist sehr sehenswert. Die Stadt gehört mit ihrer Kathedrale zum Weltkulturerbe und zählt zu den sehenswerten Spots entlang des Camino. Ein Highlight auf der Fahrt, bei der der Pfarreibulli zur Sauna mutierte, war der tanzende Techno-Tankwart in Astorga.

Früher Aufbruch und das Spiel von morgendlicher Sonne und Nebel in Galizien
Hauptplatz von Burgos mit der Seitenansicht der Kathedrale

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Tag 13: Finisterra – am Ende der Welt

Die Recklinghäuser Pilger konnten nach ihrer viele hundert Kilometer langen Wanderschaft ein weiteres Mal ausschlafen. Danach ging es  zum „Ende der Welt“, dem Kap Fisterra. Mit dem Auto raus aus Santiago, ließen sich zwei Leute aus der Gruppe früher absetzen, um am Atlantik herumzuwandern. Der Rest fuhr weiter zum Leuchtturm und machte Fotos und Selfies bis die Finger wund wurden. Danach ging es zum Strand, ans Meer und die Sonne genießen.

Strand von Fisterra – next stop: America

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Tag 11: O Preduzo – Santiago de Compostela

Die letzten 18 km vergingen wie im Flug. Pünktlich zur Pilgermesse um 12.00 Uhr waren alle in Santiago de Compostela mit der Jakobus-Kathedrale angekommen. Das Highlight war natürlich das 1,50m hohe Weihrauchfass, das in der Messe durch die Kathedrale geschwungen wurde. Danach haben die Pilger ihre Urkunden, die Compostela abgeholt. Anschließend wurde das erste und letzte Mal auf dieser Tour ein Bett mit Bettdecke für mehr als einen Tag bezogen. Abends wurde dann mal nicht gekocht, sondern zur Feier der erfolgreichen Ankunft ging es Pizza essen.

Tag 12: Santiago de Compostela

Das Touristenprogramm stand im Mittelpunkt des 12. Tages. Nachdem erstmal ausgeschlafen wurde (unterwegs starteten die Pilger meist zwischen 6 und 7 Uhr morgens) gab es ein festliches Frühstück mit Croissants vom Markt. Danach ging es in die Stadt: Souvenirs shoppen, Churros essen, die Kathedrale in Ruhe besuchen und die Jakobusfigur umarmen bzw. die Reliquien bestaunen. Und das bei besten Wetter. Es scheint als belohne das galizische Wetter die Mühen der Pilger endlich mit satter spanischer Sonne.

Das ersehnte Ziel: die Kathedrale von Santiago de Compostela

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Tag 10: Arzua – O Preduzo

Heute, Montag, 30.7., ging es für die Pilgergruppe ausnahmsweise erst um 7 Uhr los, da die Strecke nur 19 km lang war und somit gesichert war, dass alle zu Mittag die Herberge erreichen. An anderen Tagen starten die Pilger aus RE früher – zum Einen um längere Strecken zu schaffen, zum Anderen um der spanischen Mittagshitze zu entgehen. Durch den Regen ging es dann nach O Preduzo. Ab morgen soll das Wetter dann zum Glück wieder besser werden. Es wirkt fast ungewohnt, bald da zu sein und gleichzeitig sind alles froh das Ziel in Reichweite zu haben. Alle sind gespannt wie es sein wird, in Santiago de Compostela drei Nächte am Stück in einem Bett zu schlafen.

Auf dem Camino durch Galizien

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Tag 9: Palas de Rei – Arzua

Bei 11°C ging es auf den zweiten Abschnitt mit einer Anforderung von 30 km auf der Tour. Das Laufen war geprägt vom Wunsch, anzukommen und es geschafft zu haben. Alle, die gestartet sind, sind auch angekommen, auch wenn es auf der hügeligen Strecke und mit diversen kleinen Verletzungspausen an die zehn Stunden dauerte. Allerdings steht auch fest, die kommenden Etappen bis zum Ziel sind lediglich 19 und 18 km lang und daher gut zu bewältigen. Ein Highlight war, dass sich einige in Melide, einer Stadt auf der Hälfte des Weges, Churros (spanische Gebäckspezialität) als Wegproviant gönnen konnten.

Eine Impulswand am Camino – immer wieder gibt es kleine Zeichen der Unterstützung und Ermunterung  für die Pilger

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Tag 8: Portomarin – Palas de Rei 

Am Samstag führte der Camino für die Pilgergruppe aus Recklinghausen von Portomarin nach Palas de Rei. Das Zeltlager lag etwa einen Kilometer abseits des Dorfes, durch den der Camino führt. So wurde die Gruppe per Bully zum Jakobswerg gebracht. Der Weg war recht unspektakulär, aber das galizische Wetter zeigte sich von seiner „besten“ Seite: morgens und am frühen Abend kalt, zwischendurch regnerisch und nachmittags sehr heiß und sonnig. In Palas de Rei empfing dann die Dorfkirche die Pilger mit einem extra Pilgerangebot. Es lagen Bibelstellen als Impuls in unterschiedlichen Sprachen bereit.
Zeltlager am morgen

Tägliches Ritual für die Camino-Pilger: Zelte ab- und aufbauen

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Tag 7: Sarria – Portomarin

Mit dem allmorgigen Ritual um 5.00 Uhr in der Frühe ging es los. Sachen packen, Zelte abbauen, Steh-Frühstück und Proviant bereitstellen. Danach ging es durch die Altstadt von Sarria nach Portomarin. Die Strecke zeigte die ganze Schönheit Galiziens – aber auch das typisch wechselhafte Wetter. Ein Highlight war natürlich der Grenzstein zu den letzten 100 km bis zum Ziel des Camino: Santiago de Compostela mit dem Grab des Heiligen Jakobus, einer der Freunde Jesu.

Aufstieg zur Altstadt von Sarria

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Tag 6: Triacastela – Sarria

Am heutigen Tag gab es eine Premiere: die Regencaps mussten herausgeholt werden. Der erste Regen! Das trübte die Stimmung aber nicht, da die Strecke mit ihrem ausgewogenen Profil und ihren urwald-ähnlichen Abschnitten einiges zu bieten hatte. In Sarria erwartete die Pilgergruppe der obligatorische Empfang: mit Keksen und Fanta auf dem Campingplatz. Dabei muss immer auf die ortsansässige Katze geachtet werden, die gerne etwas abhaben wollte. Mit dem heutigen Abschnitt feiert die Pilgergruppe das Bergfest ihrer Laufetappen: die Hälfte ist geschafft! Puh.

Brausende Wasser am Wegesrand

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